In der "kleinen szene" der Dresdner Semperoper hat der Jenaer Komponist Johannes Wulff-Woesten ein skuril anmutendes Experiment gewagt, das sich wohl an Astor Piazzollas Tango-Oper "Maria de Buenos Aires" anlehnt, sie aber um einen entscheidenden Schritt hinter sich läßt. Sein "Porqué...! Porqué...! Tango Orphée" ist im Grunde die Übertragung des Orpheus-Mythos auf die Tango-Unterwelt und zugleich die Kombination des Gluckschen "Orphée et Eurydice" mit der argentinischen Tango-Klangwelt.

 

Die FAZ schrieb:

"Ein aberwitziges Vexierspiel zwischen barocker Kunstmusik, argentinischem Tango und modernem Parodieverfahren, bei dem Glucks Melodien als Tango rhythmisiert werden, korrespondiert einer Szenerie zwischen Tangokneipe und Opernambiente. Eher spielerisch wird so unser Denken in Kategorien von leichter Muse und tiefer Kunst zurechtgerückt; auch deshalb, weil alle Akteure, besonders aber die vier Musiker beides gleich gut beherrschen, Kammermusik und Kaschemmenmusik."

 

Dauer ca. 80 min.

 

Mitwirkende:

-Tangoquartett mit Bandoneon, Violinie, Klavier, Kontrabass

-4 Sänger, 1 Schauspieler / Sänger; 1 Tänzer


 

 

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